Posts

Showing posts with the label pappardelle

Pizza und Nudeln - perfektes Glück

Image
   Trotz der Tumulte der letzten Wochen geht das Leben ja ganz fröhlich weiter. Nachts mag man kurz mit den Dämonen kämpfen, aber kaum wird es hell, will man frühstücken, schwimmen, kochen, all das, was man halt gern macht, nach dem Motto "froh zu sein bedarf es wenig". Hier zum Beispiel genießen meine Yogafreundinnen einen der wenigen Abende zum Draußensitzen vor unserem geliebten Cigno. *** Despite the eventful and somewhat traumatic events of the past days, life goes on in its usual jolly manner. At night, there may be the odd demon to be fought, but as soon as the daybreak, I feel the need to have breakfast, go swimming, cook and go about all the things one likes to do. It doesn't take much to make a day happy. For example, a post-yoga pizza al fresco with my  friends. Gestern hatte ich mal wieder Lust, Pasta zu machen. Wenn ich nur genug Platz hätte, die Pastamaschine immer rumstehen zu haben, würde ich wahrscheinlich alle paar Tage frische Nudeln ma...

Sonntagsessen aus der Vorratskammer

Image
Bis etwa 17h am Sonntag, als das Gewitter losbrach - was für ein traumhaftes Wochenende. Außer ab und zu bei der hustenden und niesenden Mutter reinzuschauen (in sicherem Abstand) und ihr Kartoffelbrei und Spargelsuppe zu kochen, war es nur ein entspanntes, sonniges Dahinleben. Auf der Terrasse essen, langer Spaziergang an der Moosach mit kurzer Abkühlung im eiskalten Wasser. Bratkartoffeln, Kuchenreste. Donna Leon glotzen, einfach daheim rumhängen. Er: Sudoko, sie: Kreuzworträtsel. Er: Wäsche aufhängen, sie: Nudeln fotografieren. Er: spielt seine neuesten Downloads ganz altmodisch auf der Stereoanlage ab, sie: schaut, auf dem Sofa liegend, die neuen Kochbücher an. So stereotyp geht's zu bei uns. Aber nach einem Leben der permanenten Rebellion habe ich mir das bisserl happy Spießertum ehrlich verdient. Am Sonntag machte ich also Pappardelle: aus 2 Eiern und 200g Hartweizenmehl mit etwas Olivenöl und einem Schuss Wasser einen elastischen Teig kneten. Die Teigkugel ein halbes ...

Winter fuel

Image
Der Winter ist jetzt winterlich schön, aber er macht nicht unbedingt schöner. Zuhause, trotz Heizung, bin ich in dicken leggings, löcherigen aber geliebten Kaschmirpullovern und selbstgestricktem von englischen Verwandten bis hoffentlich zur Unkenntlichkeit vermummt (Alarmstufe Eins sind die elefantengrauen dicken Sweatpants von Gap, noch aus London). Meine Haare bleiben länger als sonst ungewaschen, und ich esse Schokolade als Überlebensstrategie. Definitiv mehr Kathy Bates als Julia Roberts, aber zum Einkaufen in Grafing trage ich zum begehbaren Schlafsack auch Lippenstift - man hat ja einen Ruf zu verlieren. Und genau dort, im Asialaden, ließ ich mich zum Kauf der eher sommerlichen Glasnudeln hinreissen für einen hübschen Salat zum Mittagessen. Abends gab's dann wieder Pappardelle mit wärmenden Fleischbällchen. Die Reisnudeln kochte ich kurz in einer Misosuppe, in der ich vorher die Karottenwürfel, die Shiitakepilze und Frühlingszwiebelscheibchen gegart hab...

Schnelle Nudeln

Image
Als Vorspeise gibt's nochmal meinen  Lieblingslandler - diesmal mit Warnung für Kinderhasser: Kinderanteil ist end-cute! Kühlschrankinhalt gestern: eine ältliche rote Rübe, ein Bund Frühlingszwiebeln und ein Stück Dolcelatte. Aber in meiner unerschütterlichen Kreativität, gegen die im Gegensatz zu  Nata anscheinend kein Kraut gewachsen ist,  fiel mir sofort das Bild ein, das ich fotografieren wollte. Die Rübe, geviertelt, kochte in ca. 15 Minuten al dente. Die Frühlingszwiebeln wurden geradelt und in Olivenöl angeschwitzt, und mit Dolcelatte zur Soße verzaubert. Geschmeckt hat es hervorragend. Abends kochte ich übrigens die Pappardelle im Rübenwasser und sie wurden überraschenderweise - "oraasch".     The contents of my fridge were desolate yesterday, a beetroot, a bunch of spring onions and a dollop of dolcelatte. Weather too horrid to venture out. Creativity was required and found, and so was pasta. I boiled the beetroot prettily on the st...

Cheap and cheerful

Image
 Eines meiner Geschenke der letzten Zeit war ein rätselhaftes Gerät, das sich als Olivenentkerner entpuppte ("ich hab dir was gekauft, was du dir selbst nie gekauft hättest"). Also musste ich schnellstens ein Gericht (er)finden, für das ich Oliven entkernen muss. Es heißt: Pappardelle alla Napoletana, ist schnell, billig und vegetarisch. Pappardelle al dente kochen - was sehr schnell geht. Daneben in einer Pfanne eine geschnittene Zwiebel mit Oregano in Olivenöl anschwitzen, eine Dose "Pelati", geschälte Tomaten, rein, dazu eine Handvoll entsteinter und kleingeschnittene Oliven, ein paar Sardellen (kann man gerne weglassen) und Kapern reinrühren, etwa 10 Minuten köcheln lassen. Ich hatte noch Reste einer Ziegenkäserolle im Kühlschrank, die legte ich oben drauf und liess sie bei geschlossenem Deckel schmelzen - statt Parmesan. Sieht nicht so elegant aus, schmeckt aber sehr gut. Das einfache aber interessante Mahl wurde von frisch ausgepresstem Blutorangensaft beglei...

Singen und kochen

Image
Es macht unvorstellbar viel Spass, mit etwa 50 Leuten die gerne singen, einen Jodler zu singen. Genau das habe ich gestern abend in der Villa Waldberta in Feldafing gemacht. Nächsten Montag geht's weiter, um 18.30, im Rahmen von "Making Musi" vom Münchner Kulturreferat, eine Musikreihe, bei der zum Beispiel auch Schotten, Rumänen und Türken zu jodeln anfangen. Um 20h gibts dann im Feldafinger Gemeindezentrum den großartigen Film "Heimatklänge" über drei Schweizer Musikgenies (z.B. Erika Stucky). Heute kann man nur sagen - vergiss diesen Tag und koch dir was gutes. Es versucht zu schneien, wird aber nur eine feuchtgraue Masse. Es gab Pappardelle mit einer Resterlsoße aus Kräuterseitling, Austernpilzen, ein bisschen Kräuterfrischkäse und diesem roten italienischen Salatgemüse dessen Name mir jetzt einfach nicht einfällt (Alzheimer lässt grüßen). P.s. dank Ingrid weiß ich jetzt es war Radicchio - duh!