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Essen und lesen/Food and reading

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Gschneibt hat's! *****We got snow!  Gerade zu dieser Jahreszeit, wo einen wenig hinauslockt, liebe ich es, über Essen und Kochen zu lesen, abend im Bett, oder gemütlich auf dem Sofa. Deshalb habe ich auch die Effiliee abonniert, obwohl man eigentlich großzügigerweise alles in der Onlineausgabe zu sehen kriegt. Bei Effilie liebe ich alles, die Bilder, die Interviews, die "Gib mir Fünf"-Ideen, und die Schnellen Teller, die es auch als Video gibt. Ihr Schöpfer ist Stevan Paul, der total sympathische Autor von "Deutschland vegetarisch" und der Blogger hinter nutriculinary.com (es lesen hier ja nicht nur die hardcore Foodblogger). Das Observer Food Monthly Magazin hingegen gibt es leider in Deutschland nicht. Ich lese online, was zu lesen ist, es ist voll schöner, vernünftiger, manchmal auch extravaganter Ideen, von Nigel Slater, dem Hauskoch von Guardian/Observer und Gastköchen wie Yotam Ottolenghi, im Weihnachtsheft sogar ein ganz normaler Gänsebraten ...

Computer says no

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  Zwar habe ich gerade eigentlich zu wenig Zeit, mich mit meinem Computer rumzustreiten. Blogeinträge zu schreiben ist grauenhaft, ständig bockt er und behauptet „ein Skript mit langer Laufzeit verhindert, dass Blogger reagiert“. Was? Ich will schreiben, aber er bleibt einfach stehen.   Um diese paar Zeilen zu schreiben, brauchte ich zehn Anläufe. Diese Geduld bringe ich nicht auf. Kennt ihr das auch "blogger reagiert nicht"? Später: aber ich habe ein schlechtes Gewissen, Belgien so im Regen stehn zu lassen. Es gab ja ein paar richtig schöne Radeln-zwischen-Blumenwiesen-Tage, und dann ist es hier sehr SEHR idyllisch und ich muss dauernd fotografieren. Dann sitzt man im Taglachinger Biergarten, weil Mütterlein ihren Erdbeerkuchen braucht und sich ein bisschen ziert, wenn der Wirt sie zur Begrüßung küsst („de Busslerei mog i ned“), aber dann gnädig und erwartungsvoll nachgibt. Die beiden kennen sich sehr gut. Aber heute gehts schon wieder gach auf die Kalte Sophie* zu.....

Brief aus Bayern*

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*an meine Schwester, damit sie sieht dass hier alles bestens ist. Das Wochenende war reizend mit viel Spaziergängen in der Herbstsonne. Freunde getroffen, Essen in Taglaching, Kuchen, Besuch und Gelächter. The weekend was much fun with walks in the warm autumn sun, dinner in our local beer garden, meeting friends in town, nice visitors, cake and much laughter.  Morgens sieht es jetzt immer so aus bei uns, alles dunstig vom herbstlichen Morgennebel Mornings are misty now, as early autumn is cooling the valley down Am Sonntag überredete ich meine Mutter, mit mir nach München zu fahren, wo auf der Ludwigsstraße ein gigantisch monströser Bauernmarkt stattfand. Dazu am Odeonsplatz Volksmusik und jede Menge Trachtler, präsentiert von meinem Jodel-Guru Erich Sepp.  However, on Sunday the Big City was calling, and I persuaded Mum to come with me to Bavaria's longest farmers' market, spiced with some funky folk music from the stage on Odeonsplatz, an...

Landgasthaus vs. Bauernwirtschaft

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Speziell für Stela hier auch noch die Spotzn (Spätzla) - waren auch köstlich! Gebraten natürlich in reinem Butterschmalz, nicht in neumodischem, womöglich auch noch ungesättigtem Pflanzenöl! Gestern war ich mit meiner Mutter mal wieder in einer unserer Lieblingswirtschaften essen. Sie hat keinen Namen, und ich will auch garnicht, dass irgendwelche Münchner Foodies da hinfahren und die Nase rümpfen, weil es keine geschäumten Süppchen gibt und kein Wurzelgemüse. Sie befindet sich irgendwo im Hinterland meiner Heimatstadt Grafing, und man darf da nur essen, wenn man sich vorher angemeldet hat (wenn man Glück hat, ist auch für unangemeldete noch was übrig), weil nämlich frisch gekocht wird. Ich gestehe, dass mich der Mangel an Respekt vor Grünzeug in dieser Wirtschaft erst ein bisschen erschreckte. Der Salat wird von der Besitzerin/Bedienung mit den Worten "Da habt's as Hasnfutter" serviert, und die Gemüsegarnitur zum Hauptgericht kommt aus der Dose. Inzwischen habe ich ab...