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Showing posts with the label Pfannkuchen

Pfannkuchen: gebacken, gerollt und gefaltet

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   Auch heute beginnen wir wieder miteinem Cartoon aus dem New Yorker So schaut es öfter mal bei mir in der Küche aus. *** This could be in my kitchen, when I am multitasking too much Wir leben immer noch in Zeiten des ausschließlich daheim Kochens. Es gibt zwar überall Essen, neudeutsch „to go“, aber es ist ja kein Vergnügen, auf einer Parkbank im Schneesturm zu essen. Und ich möchte auch nicht, dass sich wegen mir ein Deliveroo-Radler das Genick bricht. Man sehnt sich doch einfach danach, wieder mal gemütlich in einem Restaurant zu essen. Oder wenigstens im Schanigarten?     Home cooking is still the main  source of food, although there are quite a few take-away options. I don't like food delivery - the guys are risking their lives every day. And it’s still winter and no fun eating outdoors in a howling gale. Aren't we all longing to sit down inside a restaurant again? Or at least in a beer garden...     Dieser Pfannkuchen ist nicht nur ein Pfannku...

Frühlingsrauschen

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 Im Bild links: die Erbsen   ***   my peas are on the left Nachdem jetzt mein G'stell wieder schmerzfrei funktioniert, bleibt nur noch eine körperliche Baustelle. Am Mittwoch wird mein linkes Auge gelasert, das sich seit etlichen Monaten mit einer Art Gazeschleier überzogen hat. Soll angeblich nur ein kleiner Eingriff sein... Hoffentlich funktioniere ich dann wieder 100% und habe auch wieder mehr Lust auf bloggen... auf Kochen ... und auf Reisen... Gekocht wird natürlich trotz allem täglich, fotografiert auch. Seit ich auf Grund einer fantastisch großzügigen Gabe ein iPhone habe, bin ich praktisch nur noch damit fotografisch unterwegs und poste mit großem Anfängereifer auf Instagram. Es macht unglaublich Spaß, jedes Blümlein am Wegesrand, jeden gelungenen Teller sofort der Welt zu präsentieren. Übrigens hatte ich fürchterliche Einstiegsprobleme mit Alditalk, mein Paket 300 für €7.99 hat mich im Mai 45 Euro gekostet - ganz schön hinterfotzig! Danke liebe P...

Einfach währt am längsten

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 In Spanien habe ich meinen Appetit auf Tomatensalat wiedergefunden, der mir hierzulande bei den Riesentrümmern, die auf dem Teller landen, vergangen ist. Dort nämlich (wie auch bei Luisa in Portugal) werden die Tomaten in ganz feine Scheiben geschnitten und in Olivenöl und Zitrone mariniert. Dazu noch eine Knoblauchzehe, fein gewürfelt oder durch die Presse gejagt, Salz und Kräutlein. Perfekt für den Sonnentag (der sich in Windeseile zu verdunkeln scheint). *** In German restaurants, when you order tomato salad you get these huge watery wedges in an indifferent dressing - no thank you. In Spain I recently rediscovered my love for tomato salad, cut into paperthin slices and marinated in good olive oil and lemon juice, with a hint of garlic and herbs. Perfect repast for a hot day (which incidentally is rapidly turning into a dark storm-mare.  Manchmal sehe ich Bilder im Gourmet-Internet, bei denen mir sofort das berühmet Wasser im Mund zusammenläuft. Zum Beispiel vo...

Zeitraubendes Plätzchenbacken und schnelle Küche

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Auch ich bin dabei, schnell noch das Weihnachtsplätzchen zu retten in diesen letzten Tagen. Wie jedes Jahr bewundere ich die Hausfrauen, die schon im Herbst die weise Voraussicht haben, Plätzchen zu backen. "Auf den letzten Drücker" heißt es bei mir, wie auch in anderen Bereichen meines Lebens. Aber sobald ich was Ansehliches zu zeigen habe, werde ich es gern hier vorführen. Gestern hatte ich besonders lieben Besuch in meiner Einöde und kreierte uns ein schnelles, schönes Mittagessen. Als ich dieses Bild im Independent Magazine gesehen hatte, wollte es unbedingt gerne nachkochen. Ich bin ja so eine Art Küchen-Beltracci, aber halte mich doch nicht immer genau ans Original. Es kommt immer noch der Rumfortfaktor dazu: dieses Mal waren es die Tomaten, die rum lagen und fort mussten. Zuerst die Broccoli bissfest vorkochen (das Kochwasser aufheben und als Gemüsebrühe benutzen) und mit kaltem Wasser abschrecken,  damit sie schön grün bleiben. Die Tomaten in Olivenöl mit etwas ...

Sonnige Pfannkuchen

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Feiertäglichs Ausflüge machen wir bei dem tollen Terrassenwetter nur in unserer unmittelbaren, klatschmohnleuchtenden, kornblumenblauen Umgebung. Gegessen wird schnell und einfach, vor allem mit erdbeerlastigen Nachspeisen*. Und natürlich stellt sich die Frage "werde ich damit meine hoaklige Muatta verführen können" auch über die Feiertage, wenn ich meine schnellen, kurkuma-gelben Pfannkuchen anbiete.  Die Antwort ist ziemlich sicher "nein", aber Hauptsache uns schmeckt's! Mütterlein wird sich zuerst beschweren, um dann mit Heißhunger Marmeladenpfannkuchen zu essen. Alle sind zufrieden.   Wir hingegen füllen unseren Pfannkuchen mit feinem Räucherlachs (natürlich aus nachhaltig gefischten Beständen), Kräuterfrischkäse und knackig gedämpftem grünen Spargel. Ich bevorzuge den grünen, weil ich ihn nicht schälen muss, weil er grün ist anstatt gespenstisch weiß, und weil man ihn an der Sollbruchstelle einfach abbrechen kann. Den Pfannkuchenteig mache ic...

Versuch über Tempura: weiter üben

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Du meine Güte! Während ich das schreibe, läuft neben mir eine Sendung über Landfrauenküche. Der TV-Hype verdirbt uns noch  die letzten Bauernhöfe: diese "Landfrauen" sind angezogen wie Models und kochen wie Sterneköchinnen: Rehrücken in gefächerten Champignons gefüllt mit Rehfarce, Blaukraut im Weißkrautmantel, dazu Kartoffelpüree in Schichten, dazwischen Erbsen und obendrauf a Kaas. Dazu: keine über Größe 40! Wie schaffen die das? Brauchts des? Der Trick mit dem Kartoffelpüree erinnert mich an meine Kindheit, als meine Mutter für uns die aufgeschnittenen Wiener im Kartoffelbrei versteckte. Bin gespannt, ob der Alfons noch eine Möglichkeit findet, Schweinebraten mit Trüffel zu verfeinern. Vielleicht bin ich ja auch nur neidisch, weil mir in diesem Leben der Zucchiniblütenkuchen der Siegerin nie gelingen würde. Sogar mein Versuch, die Blüten zu Tempura, die japanischen in Fett gebackenen Gemüsestückchen, zu verwandeln, scheiterte kläglich. Vielleicht habe i...

Ciao ciao bambini...

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Das war eine Nacht - mitansehen zu müssen, wie unsere lieben Buben von den gnadenlosen Azzurri niedergemäht werden...Und dem Irokesen war die gelbe Karte wurscht, die er für seinen triumphalen Striptease bekam - er war es sich wert. Seine beiden Tore waren auch ziemlich lässig. Jetzt reicht's aber mal wieder für ein paar Jahre mit dem Fußball.  Ein geradezu biblischer Sturm weckte mich um 7.30 auf und ich war überzeugt, der Flohmarkt heute abend würde ins *haha* Wasser fallen. Aber um 10.49 scheint schon wieder die Junisonne und ich kann hoffen, dass ich den Keller heute abend um ein paar Sachen erleichtere. 18h, Schulhof Alxing. Ein Katzensprung von München! An diesem schwülen Donnerstag gestern hatte ich (natürlich nach dem Morgenschwimmen im Steinsee) nichts besseres zu tun als diverse Baumärkte im Landkreis abzuklappern, weil Frau Mütterlein eine Plastikmatte für den Balkon braucht. Und zur Polizei in EBE zu gehen, weil jemand versehentlich (bei einer Münztanke) ...

Dienstag Krapfentag

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Ich gebe zu - es freut mich, in einem Land zu leben, wo man wenigstens ein paar Wochen im Jahr dafür ausgezeichnet wird, "narrisch" zu sein. Wünsche euch allen einen besonders narrischen - und auch noch sonnigen - Faschingsdienstag!  I have to admit I appreciate living in a culture that rewards being "crazy" - at least for a few weeks every year. I wish you all a very jolly and sunny Mardi Gras/pancake Tuesday! Pfannkuchen mit etwas zu flüssig geratenem Lemon Curd Pancakes with a lemon curd that turned out a little too runny

Frisch gefüllt, aus meiner Küche

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Die Blogwelt regt mich immer wieder an. Den Titel fand ich bei Hanne , die Palatschinken-Idee bei Maxividas Mitkoch Miki . Palatschinken - schon das Wort beschwört jede Menge K&K-Glamour herauf, nicht einfach nur Nahrhaftigkeit wie unsere prosaischen Pfannkuchen. Während die Palatschinken bei Maxivida als Süßspeise konzipiert waren, hatte ich das Bedürfnis nach einer Art Canneloni oder Lasagne-Kreation. Grundlage sind jeweils ungefähr 6 Pfannkuchen. ******************** Wie man die macht? Zwei oder drei Eier mit Milch und Mehl mit dem Schneebesen quirlen bis ein sämiger Teig entsteht, den man noch gießen kann. Nicht umsonst nennt man sie kinderleicht, man muss also keinen industriell vorgefertigten Chemiemix in einer Plastikflasche kaufen. Beim Braten wenig Öl sehr heiß werden lassen und - aufpassen. ********************* Für die Canelloni-Version überbrühte ich ein Kilo Spinat, würzte ihn mit frischer Muskatnuss und Salz. ********************* Dazu ma...

Meine Umzugswelt

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Entrümpeln. Wertstoffhof. Umzugsliste. Umzugskiste! Neuer Wohnort. Sprinter, Laster, Kleintransporter. Schlafsofa. Kleiderschrank? neuer Teppich. Weg mit den Tellern. Was, alle? Liegen schon ewig herum, brauch ich für jedes Foto einen anderen Teller? Wintermäntel, seit 12 Jahren nicht getragen. Schaffell, Wolldecken, Kopfkissen. Zu viel. Bring alles zur Diakonie. Das nehmen die nie! Schlafmangel. Um 4 aufgewacht, Hunger. Will frühstücken. Zu früh. Kaffee um halb fünf? Was mach ich dann um halb neun? Hilfe! Jetzt heißt es wieder an Wunder glauben. So wie damals, vor etwa zehn Jahren, in London. 25 Jahre habe ich dort gelebt, 20 davon im gleichen Haus. Da ist einiges an Krempel angewachsen. Wie kriege ich das alles nach München? Mein schönes riesiges Bett von Myers in Crouch End? Meinen uralten Holztisch, die beiden Designerstühle von Heals, den Kelim, die Bilder, meine PLATTEN?? Die meisten Platten ließ ich dann dort, in realistischer Einschätzung meiner zukünftigen DJ-ak...

Über den einfachen Umgang mit dem Essen

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Neulich besuchte mich  Margret mit einem Geschenk: sie machte mir einen Hefeteig mit Trockenhefe aus dem Packerl. Kein Vorteig, nur anrühren, auf dem Plastiktischtuch ein bisschen kneten, in der Sonne gehen lassen, fertig. Ich machte daraus diese kleine Focaccia, den Teig mit Rosmarin und Salz bestreut (nicht perfekt, jede italienische Hausfrau würde mich wahrscheinlich auslachen. Aber ist auch meine erste). M. würde sich schön bedanken, wenn man sie als foodie bezeichnete, aber sie kann kochen und backen mit einer Nonchalance die mir fehlt. Angst vor Hefeteig?  Nudelteig kneten und beten? Apfelstrudel? Gnocchi? Rehragout? Kein Thema. Sie ist Mutter eines nun erwachsenen Sohnes, da muss man halt kochen. Gut ist es eben, wenn mit Liebe gekocht wird. Ich bin Hobbyköchin, habe es nie wirklich gelernt, da denkt man schon mal in abstrakt-perfektionistischen Kategorien. Nach vielen Jahren, in denen ich mich als interessierter Foodie bezeichnen würde, bin ...