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Kulinarisches downsizing

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Heute hatte ich vor, Austern essen zu gehen (Bericht demnächst). Aber nach einer ziemlich durchwachten Nacht auf Grund möglicherweise lebensverändernder Möglichkeiten, die sich gerade ergeben (auch darauf werde ich natürlich eingehen, falls sie sich ergeben. Sollten.) war mir heute früh so schlecht dass die Vorstellung von Austern zu gruslich war. Nach einem erfrischenden Spaziergang mit dem ständigen Begleiter im verschneiten Westpark ging es dann so weit wieder, dass wir wie Heuschrecken in unsere Filiale von McD fielen und dort speisten - leckeren grilled chicken wrap. Ja is schon gut, sagt jetzt mal nichts. Der Kaffee im so genannten McCafé war ausgezeichnet. Und die Austern-Wirtin liest dies jetzt hoffentlich nicht...Ansonsten, mei - schaumamoi. Today, I had been planning to have oysters for lunch in a local French brasserie. But I was feeling queasy after a sleepless night, caused by some possibilities that have just come up that would rearrange my situation a bit (I wil...

Drei Mittagessen und eine Reise nach Ulm

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Alfajores? Schnee von gestern. Dazwischen war ich mal kurz in Ulm, Freundinnen treffen. Wenn man lang genug sucht hinter den Horrorfußgängerzonen, findet man eine schöne Altstadt. Das Münster haut einen um - vor allem innen, wenn die Sonne durch die Glasfenster fällt, da hört man schon ein paar Engel singen (passiert bei mir eher selten). Wir assen am Donauufer zu Mittag, in der Sonne! Sonntag beim Mütterlein, hab sie in die Sonne rausgelockt und dann gingen wir Knödl bzw. Spatzen mit Soß' essen (alles handgemacht, in Netterndorf). Mehr gab's nicht, weil wir so vornehm spät Mittag essen gegangen sind ("nur noch Brotzeit"). Heute wieder Hallo Laptop, und ein inspiriertes Mittagessen: ich habe jetzt einen perfekten Dreh für pochierte Eier: einfach zwei so chinesische Schälchen mit Butter ausstreichen, Ei rein und das ganze ins kochende Wasserbad, Deckel drauf, fertig in ca. 4 Minuten. Dazu gab's eine Brezenstange mit Pfefferquark, und Rote Beete "carpaccio...

Gelb auf Grün

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Gestern war Wochenmarkt auf dem Rotkreuplatz, die Sonne schien und ich hatte Lust auf was Gesundes. Es gibt da einen Stand der immer so interessante Gemüse hat, wie gelbe Tomaten, breite Bohnen und zarten, frischen Spinat oder Koriander. Dazu gibts einen Hühnerbrater, vor dem sich immer Menschenschlangen formieren. Ich kaufte ein halbes Hendl (und will nix hören über Jonathan Safran Foer's "Eating Meat" - wir sind alle Sünder!) und machte mir zuhause Eine Komposition in gelb und grün aus Pellkartoffeln mit Huhn und Spinatsalat. Nachmittags, wenn Hintern und Augen eine Pause brauchen, gibt es dann ein Plätzchen aus meiner wöchentlichen Produktion - meine Sablé-Mürbteigplätzchen mit Zitronenguss kennt ihr ja schon. Yesterday the sun came out, making me want to eat fresh vegetables. On Thursdays, there is a farmers' market in my local square where I can find more unusual vegetables, such as yellow tomatoes and fresh coriander - more common herb in neighbourhoods where...

Eine kleine food critique

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Ein Mittagessen in Schloss Blutenburg ist ein hervorragender Grund, sich aufs Radl zu schwingen und eine halbe Stunde zu strampeln, und das hauptsächlich im Grünen, an der Nymphenburger Schlossmauer und kleinen Kanälen entlang. Vor ein paar Jahren habe ich hier mal eine Fischsuppe gegessen, die war sooo gut dass ich das unbedingt wiederholen wollte. Leider war das Essen diesmal enttäuschend, die Suppe zu salzig und fantasielos mit Zucchiniklumpen dekoriert. Die Gnocchi meines Begleiters waren noch schlimmer: zäh und schwammen in einer "Trüffel"pampe, auf der sich schon eine Haut gebildet hatte, weil es eine Weile dauerte bis das Essen auf den Tisch kam. Maßlose Verwendung von Rosmarin- und Thymianzweiglein hat's auch nicht gebracht. Zu teuer ist es auch noch für die paar Fischstückerl und Kartoffelnudeln, die denen meiner Oma nicht das Wasser reichen können. Schade, der Platz ist göttlich schön, die Bedienung nett, und der Riesling war auch gut. Und eine Radltour ist imm...

Ein Mittagessen

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Mittags darf man ja essen wie ein König, und das ließ ich mir nicht zweimal sagen als ich mich gestern mit Luisa und einer alten Freundin von ihr zu diesem Zweck traf. Die Freundin habe ich zuletzt gesehen, als sie mit ihrer kleinen Tochter bei mir in England war, jetzt ist die Tochter 35 und hat selber ein Baby. Ich war nach Schwabing geradelt, auf halber Strecke überkam mich das dringende Bedürfnis, mir Handschuhe zu kaufen. Die es aber bei Karstadt am Nordbad nicht mehr gab - es ist ja schon Frühling. Das Essen war fein, obwohl mir der Laden nicht wirklich gefiel - ich verstehe einfach nicht, was Menschen dazu bewegt, ein Essrestaurant mit tausend Kissen, Glasmurmeln und Schalen mit Hyazinthen auszustatten. Lunchtime is the time to eat as much as you want. So I went out to lunch yesterday with my sister and H., a friend of hers. I hadn't seen her since we spent a holiday with her daughter in Liphook (where Steve and I drove from Archway on his Yamaha 125cc motorbike - a bit ...