Holleria!
So sah der Holler vor einem Monat aus - zu grün zum Verkochen. Gestern pflückte ich ein paar Dolden, um Hollergelee zu machen. Faul wie ich bin, habe ich sie an den kleinen Stangerln gelassen und nicht "abgebeerlt" (abgepult, ihr lieben Nordlichter). Erst als die Sache schon am Kochen war, rief ich meine Mutter an, die früher immer ein köstliche Holler-Zwetschgenmarmelade gemacht hatte. Sie riet mir, zum "abbeerln" (ich liebe dieses Wort). Zu spät. Ich habe dann in meiner wunderbaren "Enzyklopädie der essbaren Wildpflanzen" nachgelesen über Sambucus nigra, die Hollerbeere, weil ich einmal einen Tag und eine Nacht gereihert habe, nachdem ich die schmackhaften Beeren roh gegessen hatte! Außer mir wissen das vermutlich sowieso alle. Also - die grünen soll man nicht verkochen, und die Stangerl auch nicht, weil da Spuren eines Giftes enthalten sind. ABER: wenn man das Gewächs pasteurisiert (bei 80°C ca. 20 Minuten köchelt), ist es ok. Und genau das habe ic...