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Kohlrabi, Kuchen, Krimi

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    Luisa ist wieder da, das  bedeutet: öfter mal Richtung Berge *** My sister is here from Portugal, which means we have outings to the mountains Das Wetter war jetzt oft so kalt, so nass. Aber in den Schlechtwetterpausen schwimmen wir, beim Gewitter rennen wir schnell weg von den Bäumen in das Auto, den rettenden Faraday‘schen Käfig.  Daheim sitzen der Engländer und ich Stunden auf dem Sofa und zappen uns durch das Krimi-Angebot von Netflix („Eric“, brillant: Benedict Cumberbatch) und lassen immer wieder den Fußball an uns vorbeirollen. *** This early summer weather has been dodgy, often quite cold and wet (so much rain, we should be thankful). In the sunny intervals, we go for a swim, and when it starts thundering we run from the trees for the safe Faraday's cage of the car. At home, my Englishman and I are glued to the sofa, watching things like "Eric“, brillant: Benedict Cumberbatch and the increasingly disappointing Bridgerton. Also, there is the football now....

Die Schönheit der Rübe

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Ich probiere immer gern alles aus, was mir in der Welt des Kochens begegnet. Heute finde ich mich im Land der Speiserüben . In Italien gibt es "cime di rapa", ein grünes Kohlgemüse. In England aß ich purple sprouting broccoli, jetzt sind dort Kalettes angesagt. Ein wahrer Foodiekindergarten, mit poké, Einhornkuchen... Obwohl.. diese matcha millefeuille...katchapouri... Aber zurück zur Rübe. Als mir klar wurde, dass cime di rapa eigentlich nichts anderes ist als das Rübengrün (ein Wort, das meine für Wortschönheit anfällige Schwester sofort bezaubert hat), erinnerte ich mich plötzlich daran, dass im Kohlrabigemüse meiner Oma immer was dunkelgrünes drin war - nämlich das Kohlrabigrün (cavolo rapa), das ja im Supermarkt oft schon entfernt ist. Das Grün! so voller Mineralstoffe und Vitamin C! Sofort ging ich heute zum Gemüsehändler meines Vertrauens und kaufte Mairübchen. Geschmort in ganz wenig Wasser, mit dem Mairübchengrün in Butter geschwenkt sind sie köstlich. Daz...

Lupenreines Rumfortessen

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Mehr Rumfort geht kaum: die Schweinebratenresterl vom Wochenende, fein aufgeschnitten, ein paar neue Kartoffeln und dazu der selbstgemachte Frischkäse mit Kräutern(alles was der Garten hergibt, was nicht viel ist: Schnittlauch, Petersilie und ein paar Brennesseln) und Meerrettich. Es geht natürlich auch voll vegetarisch, hat ja nicht jede solche feinen Schweinsbratenreste! Mir geht es mit Radieserln immer so, wenn ich einen Bund  kaufe, esse ich die Hälfte mit Begeisterung und der Rest verkümmert im Gemüsegrab des Kühlschranks. Aber jetzt wird damit gekocht. Ich habe es ja schon einmal hier versucht, aber dieses Gemüse ist mein derzeitiger Favorit: ein halber Kohlrabi und ein paar von den traurigen Radieschen werden in ganz wenig Wasser gar gedünstet und mit ein bisschen Butter und viel Pfeffer abgeschmeckt. Der besondere Touch war diesmal Granatapfelessig; mit ein paar Tropfen davon kann man echt alles veredeln. *** I love radishes. But whenever I buy a bunch, I eat ha...