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Showing posts from August, 2017

Alles in Butter!

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Ich bin ja so begeistert von meiner Entdeckung des Frittierens mit wenig Öl!
Nach dem indischen Ballonbrot entdeckte ich im fortgeschrittenen Alter das, was jede bayrische Hausfrau mit links drauf hat: die Schmalznudel. Das Rezept hat mir mal eine Freundin vom Mütterlein aufgeschrieben, und ich hab's bis jetzt links liegen lassen.

Zutaten für ca. 5 Probestücke: 125 g Mehl 60ml lauwarme Milch
5g frische Hefe 1 Prise Zucker, Prise Salz  20g Zucker 1 zimmerwarmes Ei Abrieb einer halben Zitrone 20g weiche Butter Die Hefe mit der Milch und einer Prise Zucker anrühren. Alle Zutaten außer der Butter vermischen und die leicht gegangene Hefemischung dazurühren, die Butter dazugeben. Den Teig ca. 1/2 Stunde gehen lasse. 5 gleiche Stücke zu Kugeln formen und nochmal gehen lassen. Jetzt die Kugeln ausziehen - daher auch der Name Auszog'ne - sodass ein dickerer Rand und eine dünne Mitte entsteht. Angeblich machten die Profis das über dem Knie, aber das ist mir eher subo

Die (fast) unerträgliche Leichtigkeit des Ballonbrots

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Das Schöne am Essen als Hobby ist, dass man immer wieder neue Spielplätze entdeckt. Ich liebe indisches Essen und suche es wo immer ich bin. In einem Punjabi-Restaurant in Berlin wurde mit zum ersten Mal ein Bhatura serviert. Es heißt auch Ballonbrot, wegen seiner äh, ballonförmigen Figur. Es schmeckte mir so gut, dass ich mein Curry nur mit dem Ballon aß und den Reis links liegen ließ.
Wieder daheim, habe ich sofort ein Rezept gesucht. Es gibt eine Menge, ich habe mir daraus einen Querschnitt gebastelt, der sehr gut funktioniert:
100 g Weizenmehl Type 405 oder 550 20 g Weichweizengrieß 3 g frische Hefe 20 ml Pflanzenöl Pr. Salz 50 ml Wasser, lauwarm Pflanzenöl zum Frittieren evtl. noch eine Prise gemahlenen Kreuzkümmel, 2TLZucker , 1/2 EL Joghurt
In einer Schüssel Mehl, Grieß und Salz vermengen, darin in einer Kuhle die Hefe in 50 ml lauwarmen Wasser auflösen.Das Öl dazu geben, und wer mag, auch noch etwas gemahlenen Kreuzkümmel, eine Prise Zucker und einen EL Joghurt.
Mit einer Gabel und…

Simple Freuden

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Heute gibt es zwei Köstlichkeiten. Die eine ist ganz schnöde gekauft, die andere selbstgebacken. *** Today I have two treats: one is shop-bought, the other one home-baked.



Zuerst mal das schnelle Essen: Seit Wochen geht mir die Herstellung von Gyozas durch den Kopf, ich liebe ja Teigtaschen aller Art. Bei meinem Einkaufsrausch im Asialaden fand ich in der Tiefkühle diese fix&fertigen vegetarischen Gyozas.
Ich kaufe keine Fertigprodukte mit Fleisch oder Eiern!
Man kann die Gyozas wie Ravioli im heißen Wasser erhitzen, aber mir gefällt das "authentische" Dämpfen im Bambuskorb. Mei.
Gegessen habe ich sie mit Sojasoße, Sriracha und ein paar dekorativen Korianderkräutlein. First, the convenience food. For a while now, I have tortured myself with wanting to make gyoza, and just never had the patience to do it.  When I went to the Asian shop a few weeks ago, I discovered they had ready to eat gyoza in the deep freezer. Vegetarian, which is good because I don't buy processe…

Berlin reloaded

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Ich bin also wieder da. Aus Berlin. Trotz gebrochenem Zeh (gebrochenen Zehens?) war es wieder
wunderbar, in unserer "Ferienwohnung" am Prenzlauer Berg, mit vielen Cafés in Hatsch-Weite.
***

Back from our brief holiday in Berlin. Despite the broken toe it was wonderful to be back in our "holiday home", with many tempting cafés in limping distance
Und so schön waren meine Zehen vorigen Sommer *** This is how lovely my toes were last summer

Mit unserer Freundin Cesca, mit Hündin Nico und einem Fiat 500 machten wir auch eine kleine Touri-Tour durch Berlin. Mittags ins reizende Restaurant Yafo mit Hummus und hausgemachter Limo. Dann zur Markthalle in Kreuzberg, nach Tempelhof und schließlich ins Schöneberger Café Einstein, wo unsere mobile WG schon in den 70er-Jahren gerne einen Cappuccino genoss.

R:Yafo, lunchtime, not busy yet





Thanks to our good friend Cesca, her faithful dog companion Nico and her trusty Fiat 500, I had a chance to do a bit of tourism, including  lun…

Alles super!

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In der Welt von Instagram habe ich manch Neues erfahren, viele wunderschöne Gerichte gesehen, und ein paar Fototricks gelernt. Zum Beispiel, dass Humus auf dem Teller besser aussieht, wenn etwas Olivenöl drauf gesprenkelt wird, oder wie ein paar hübsche Beeren jedes Dessert schmücken.
Zuerst mal ist es schön, eine hübsche Idee, das Essen visuell ansprechend zu servieren. Das haben wir auf Foodblogs doch seit jeher gemacht. Aber jetzt - der Instagram-Wahnsinn. Ich bin hier an die Grenzen meiner Freude an Food-Dekoration gestoßen..
Man kann's nämlich auch übertreiben mit Blümchen, Beeren und Silberlöffelchen.  Mehr als 1,8 Millionen Einträge für #beautifulcuisines. Wer weder Blaubeeren, Silberbesteck noch essbare Blümchen zur Hand hat, braucht mit dem Fotografieren gar nicht mehr anzufangen.
Man sehnt sich zum Schluss nach einem Teller, auf dem einfach Essen zu sehen ist.

Ein weiteres Phänomen bei Instagram ist "Clean Eating". Was uns wirklich beschäftigt ist möglichst k…

One for you pasta lovers

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Dieses geniale Video fand der Engländer auf youTube - wir haben so gelacht. *** Check this great video from the early days of the BBC, when they still had a sense of humour!
Und jetzt: Ein Zeh gebrochen! Wieder Zeit zum Kochen.  Das Wetter ist auch gerade am Abschmieren, nach zwei grandiosen Sommermonaten mit Bergen und Seen...
Wie mein Mütterlein schon immer sagte - der Vollmond dreht das Wetter um. Also warum nicht Spaghetti, wenn sie eh auf Bäumen wachsen? Und morgen zeige ich euch einen Butterkuchen der Extraklasse (zu sehen schon auf instagram)
***
I have broken a toe and my mobility is somewhat restricted, so I am back in the kitchen.  Which is more attractive now that the weather has taken a turn for the worse, after two glorious summer months which I spent mainly in lakes and halfway up mountains.
Mum always said the full moon turns the weather around, and she knew a thing or two. Since they grow on trees, I have made some delicious spaghetti.  Tomorrow, I will show you a ver…

Reiche Ernte...

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...und alles ganz umsonst!
Durch Zufall - auf der Suche nach einem Fotomotiv - fand ich am Straßenrand einen Kriecherlbaum.
Das schöne Foto vom Baum fand ich übrigens hier.
Es waren keine Mirabellen, denn die sind gelb. Und keine Renekloden (hier auch Ringlo genannt) - die sind größer. Kriecherl sind eine Art Miniaturzwetschgen, und sie sind rot, sehen ein bisserl aus wie Kirschen. Ich probierte erst ein paar roh und wartete ab, ob ich jetzt sterbe - was mir beihnahe mit rohen Hollerbeeren passiert wäre, die ich nichtsahnend reingemampft habe und dann zwei Tage darniederlag.
Sie sind nämlich roh praktisch giftig! Und gekocht sehr gesund. Solche Tricks hat die Natur auf Lager.



Jedenfalls sind die Kriecherl (in Bayern: Kriacherl, nicht zu verwechseln mit "Kracherl", was eine Limonade ist) auch roh genießbar, schön sauer bei der Hitze.
Sie für Marmelade zu entsteinen finde ich unmöglich, weil da die halbe Frucht an den Kernen hängenbleibt.
Ich habe ein Gelee gemacht.
Zuerst die…