Reading, resting, spying on ice-cream eaters
Wenn man nicht gehen kann und das Bein hoch muss, liegt man. Unterhaltung ist ein bisschen TV (Fußball, Tatort, der Hochfelln im BR), DVD (The Wire geht weiter mit Staffel 2, danke Klaus), zwischendurch eine Fotostudie des Sarcletti-Effekts aus dem Fenster, und die Zeitung. Hauptsächlich aber - das Buch. Meine Begleiterin war Lorrie Moore , mit "A gate at the stairs", ein Überbleibsel vom Osterhofener Urlaub. Ich kannte bisher nur ihre wunderbaren Kurzgeschichten "Birds of America",und ich kann nur allen sagen, die Englisch können: lest diesen Roman, er ist wunderbar. Zuerst war mir ein bisschen Angst, es könnte sich um eine diese Amerikanischen Jugend-Entwicklungsromane handeln, die trotz der Brillianz der Vorbilder, von Tom Sawyer bis Catcher in the Rye (Fänger im Roggen), für meinen Geschmack oft ein bisserl zu "sensibel" sind. Also, die Hauptfigur, Tassie, macht zwar eine Entwicklung durch, aber ganz anders als man es sich so vorstellen würde. Die Ges...