Geknödelt ist!
Samstag war Wandertag, einmal um den Egglburger See in Baatz und blassgoldenem Sonnenschein. Nachher, zur Belohnung, verarbeitete ich endlich die Semmelüberbleibsel meiner Mutter von dieser Woche zu köstlichen Kaspressknödeln. Wie einfach, und wie überaus befriedigend sowohl der Geschmack als auch der ökologische Aspekt: nichts wird weggeschmissen. Ich habe in letzter Zeit endlos viele neue Arten gelernt, altes Brot aufzubereiten! Man nehme also ca. 250g altes Weißbrot und schneide es klein. Darüber gießt man 150ml warme Milch und manscht zwei Eier rein, Salz, etwas Majoran, Muskatnuss abreiben (oder Piment d'Espelette, falls zur Hand. Ich verkniff ihn mir, dass es fürs Mütterlein nicht zu scharf wird). In etwas Öl eine halbe kleingehackte Zwiebel glasig braten und in den Teig mischen. Dann ca. 150-180g Bergkäse reinreiben und noch eine Handvoll gehackter Petersilie rein. In manchen Rezepten steht Graukäse, aber keine Ahnung wo man den kriegt - bei uns jedenfalls nicht. ...