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Der Wald.... Inzwischen ein Lieblingstatort - wenn wir Krimis fernsehen, stöhnt der Engländer schon immer "oh no, not the woods"! Völlig unrealistisch natürlich, die meisten Morde passieren ja daheim. Sicherer als im Wald ist eine Frau wohl nirgends. Als Kinder durften wir noch allein im Wald spielen und auf Bäume klettern; unser Kletterbaum stand an der Mariensäule…Sonntags gingen wir im Dobel oder im Ebersberger Forst spazieren, Oma hatte ihre Hängematte dabei die zwischen zwei Bäumen aufgespannt wurde und wir spielten Federball oder suchten Beeren. Damals wuchsen noch massenhaft Himbeeren im Wald, und Luisa und ich verdienten eine Mark wenn wir der Gemüsehändlerin, Frau Appler, ein Körbchen Himbeeren brachten. Ich finde es immer noch seltsam, wenn diese ganz normale Freizeitbeschäftigung jetzt als Waldbaden verkauft wird. Irgendwie ist der "Event" in jede Falte unseres Lebens gekrochen. Und es hat natürlich auch mit Selbstmaximierung zu tun. Normales Wahrnehmen ...

Essen für uns arme Leute

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Heute machten wir einen Ausflug in den Bärlauchwald, der schnell vorbei war. So ein  Gewitter im Wald ist nicht meine Sache. Also nix wie heim und was kochen. Diese sardische Pasta heißt Fregola, ich hab sie neulich im Eataly gekauft. Ein bisschen sieht sie aus wie diese Suppeneinlage, Backerbsen - die mochte ich noch nie, zu langweilig. Aber die Fregola sind richtige Nudeln. Ich machte damit Pasta e lenticchie, ein Armeleuteessen der italienischen Bauernküche, mit Linsen und Gemüse. Traditionell wird das mit Ditalini gemacht, aber ich hatte nur diese kleine Pastasorte - der italienische Himmel wird schon nicht gleich einstürzen für die fanatischen Orthokulinariker. Das sind die Leute, die ohnmächtig werden wenn man Pasta carbonara mit Sahne macht, oder nach dem Mittagessen - oh Horror - einen Cappuccino trinkt.   Ich schwitze eine rote Zwiebel mit etwas Knoblauch und einer klein gewürfelten Karotte in Olivenöl an, dann gebe ich ca. 100g Berglinsen und zwei Lorbeerblätter dazu...

Reisende

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 Vor Schreck über die Nachricht vom Tod unserer Freundin Margret kam ich nicht dazu, meinen üblichen Reisebericht zu schreiben. Diesmal waren es nur ein paar Tage, ich begleitete Luisa auf ihrem Heimweg nach Portugal via Basel.  Drei Tage voller Action, Bahnfahren und Hotels.  I'm late posting my usual travelogue, so here is my photo dump from a few days travel to Switzerland and Strasbourg. My sister often travels back to Portugal via Basel, this offers us an opportunity to stay in my favourite hotel  and visit the Fondation Beyeler for their current exhibition. Der schöne Basel SBB Bahnhof - ihr wisst Bescheid, hier wartet das köstlichste Bahnhofsbuffet in der mir bekannten Welt auf uns. Basel has this beautiful station with the best ever station buffet known to me     Abendspaziergang über die Brücke am "Rhy"     An evening stroll along the river Rhine   Am nächsten Tag mit der herrlichen Tram bis vor die Tore der Fondation Beyel...

Ein Flick(e)rl ist ausgegangen

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Es fühlt sich unwirklich an, geradezu nicht zu fassen, wenn eine gleichaltrige Freundin stirbt. Margret ist, während ich auf dem Heimweg von Straßburg im Zug saß, im Krankenhaus, einfach so, aus heiterem Himmel, gestorben. Klar, sie hatte gesundheitliche Probleme, wer von uns inzwischen alle älteren Frauen hatte die nicht. Aber gleich sterben?? Ein Schock.   It feels unreal when a friend, who is my same age, dies so suddenly. I heard about Margret's passing while travelling back from a little holiday in Strasbourg, a shock. She had been in hospital awaiting a stent put in, and suddenly she was gone.      Margret mit Daniela und Andreas, bei unsererem letzten Flickr-Treffen im Münchner Hinterhofcafe     Luisa und Margret waren bereits Freundinnen, als wir alle in der Fotocommunity Flickr zusammenkamen; Margrets Mann hatte bei Luisas Film mitgearbeitet und die beiden verstanden sich auf Anhieb. Durch Flickr wuchsen wir dann alle zu einem richtig schönen...