Oranges and lemons...




Stürmische Tage, aber kein wirklicher Winter. Langsam wäre ich froh über drei Tage Schneesturm, damit wir es hinter uns bringen. Irgendwie stimmt das hier alles nicht.

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Stormy days, but no real winter to speak of. I am beginning to hope for some snowstorms, to get it over with. It just doesn't feel right.

Wenn's draußen stürmt und man sich mit gutem Gewissen mit einem guten Buch (oder einem Schmöker) aufs Sofa zurückzieht, braucht man natürlich auch etwas zum Afternoon Tea.
Und im Winter backe ich am liebsten etwas mit Zitrusfrüchten. Zitronen hellen den Winter so was von auf.

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When the wind is howling outside, an engrossing book on the sofa and a nice cake for teatime are badly needed. At the moment I am addicted to anything citrussy.

Here's what I baked yesterday:


Auf Instagram fiel mir ein Rezept von Claudia Roden, eine Spezialistin für die Küche der Mittelmeerländer, auf. Ihr Orangen-Mandelkuchen der sephardischen Juden ist ein Klassiker. Er ist kinderleicht zu machen, die einzige Vorbereitung ist, eine Orange (Bio!) mit Wasser zu bedecken und weichzukochen. Ich nahm eine Zitrone, und das hat ca. 1,5 Stunden gedauert. Anschließend die Kerne rauspulen und die beiden Enden wegschneiden. Die Zitrone mit dem Zauberstab zu Matsch machen.
Dann mit je 250 g gemahlenen Mandeln und Zucker vermischen, 6 Eier verquirlen (ich hatte nur 4) evtl. eine Prise Backpulver rein (hab ich ausgelassen) und ca. 60 Minuten backen. Ich verteilte den Teig auf drei Förmchen und eine kleine Brotlaibform. Die Förmchen sind natürlich schneller fertig - aufpassen, Holzstäbchenprobe!


My usual source for new ideas, Instagram, provided me with a recipe for the "Sephardic orange cake" by Claudia Roden, eminent source of middle Eastern recipes. The cake itself couldn't be simpler. Just put an organic orange (or me, a lemon) under water an boil it until soft, took about an hour and a half here. Then blend it to a pulp after picking out the pips and cutting off the end bits.
Mix the pulp with 250g ground almonds and 250g sugar (I left out the pinch of baking powder), and 6 besten eggs (i only had  4)
I used three little souffle dishes and a small loaf tin to bake this amount of dough. About an hour at 180°C. Watch the little dishes, they cook more quickly.
 Ich stehe übrigens nicht den ganzen Tag in der Küche! Zum Beweis ein Foto von mir nach dem Spaziergang.
To prove that I am not in the kitchen 24/7, here's a picture of me outdoors, after a long walk.  

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Comments

  1. Wir wissen ja, warum das Wetter so ist, und es wird nicht mehr anders werden.
    Danke für das Rezept!

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  2. Der Kuchen sieht ja so toll aus! Und bei Zitrusfrüchten bin ich auch immer gleich dabei :) Werde ich nachbacken. Danke für das Rezept! Und vielleicht kommt ja noch ein Schneesturm für 3 Tage. Wahrscheinlich wieder im März! Wo selbst ich ihn nicht mehr will ;)

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  3. Spazieren gehen und Kuchen backen (und genüsslich essen natürlich) sind zwei unverzichtbare Pole im Pseudo-Winter.
    Toll, deine Bilder!
    Lieben Gruss in ein sonniges Wochenende,
    Brigitte

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  4. Die Stürme ziehen vorüber, der Schnee bleibt aus, und wir haben monatelang November, bäh. So wird es wohl bleiben. Die Zecken ind Mäuse freuen sich. Du übrigens sehr malerisch im Sonnenlicht!

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  5. Liebe Ilse

    Ich konnte bei dir schon länger nicht mehr kommentieren. Nun habe ich mir halt - statt zu backen - die Zeit genommen, den inaktiven, alten Blogger-Account aufzuräumen und wieder freizuschalten.

    Und was soll ich hierzu sagen, ausser: Da kam ich ja grad rechtzeitig. Der Magen knurrte, ich sabberte schon fast und fuhr anschliessend gleich mit dem E-Bike zum Einkaufen. Vorher ergänzte ich die Einkaufsliste allerdings noch mit den Zutaten, die ich nicht vorrätig hatte. Morgen gibts Süsses.

    Beherzte Grüsse
    Ainca

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  6. I'll try to cook these cakes. I have got lots of lemons and I need new ideas about what to do with them!
    Beautiful image of the church and the full moon.

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    1. Thank you! And the cake is surprisingly easy to make.

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