Resisters - only Rock'n'roll
1976 zog ich nach London. Schnell fand ich eine Wohngemeinschaft. Ein Jahr darauf spielte ich Bass in einer Band. So einfach war das: Freunde wussten, dass ich Gitarre spielen konnte, und fragten ob ich mir vorstellen könnte, in einer gerade sich formenden Band Bass zu spielen. Vorstellen kann man sich alles! Und so wurden wir The Resisters:
I moved to London in 1976. By 1977, I had become a bass player in a band. My new found friends had noticed that I had arrived toting a guitar, and decided playing bass would be a doddle for me. After all, it was the punk era, anyone who could play three chords... So, I went to Denmark street, spent £200 on a Fender bass guitar and we became The Resisters.
Pete, Geoff, Ilse, Suzy, Dave - und Kim, der das Foto macht. Das Vehikel dahinter war unsere umfunktionierte Ambulanz, mit der wir in den nächsten Jahren auf Tournee gingen.
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We aquired an old ambulance that became our tour vehicle.
Hin und wieder spielten wir auf Demos, meist organisiert von der Anti-Nazi-League. Es war die Zeit von Rock against Racism, in der weiße Punks, die man leicht für Nazis hätte halten können, sich mit Reggaebands verbündeten.
Wir spielten meistens in Londoner Pubs, und hin und wieder als Support für bekannte Bands wie The Au-Pairs, The Raincoats, oder mit unseren Lieblingen, Charge, die uns auch auf einer unserer Deutschlandtourneen begleiteten.
Überhaupt waren wir in Deutschland, dank unserem umtriebigen Manager Hagen, wesentlich erfolgreicher als in England, wo die besten Punkbands sich gegenseitig auf die Füße traten. Der Trikont Verlag produzierte sogar eine Platte mit uns. Ganz nebenbei hat Trikont inzwischen, genau wie ich, das Jodeln entdeckt und mit Koflgschroa und Zwirbeldirn sicher mehr verdient als damals mit uns.
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Thanks to a loyal German manager, we found a much larger audience in Germany and played venues in Hamburg, Berlin, Cologne and Munich that other much bigger names had played before us. A German indie publisher, Trikont, even produced an album for us! It didn't make anyone rich, but it was fun to record. Our producer was Ricky from the Motors, quite a well-known band at the time.

Bei unserer zweiten Deutschlandtournee war Paul Burwell unser Schlagzeuger, keine Ahnung was ihn bewog mit einer kleinen Band nach Deutschland zu reisen! Er war ein brillianter Musiker, der unglaubliche Aktionen geschaffen hatte - ich erinnere mich an ein Feuerwerk auf einem Schiff in der Themse mit dem Bow Gamelan Ensemble.
I'll never know how come, when Suzy left us, Paul Burwell joined us on drums and came to Germany on tour with us. He was quite well known already as an experimental musician, with events featuring the Bow Gamelan ensemble and other whacky stuff on Brighton Beach...
Nach Konzerten in Hamburg, Markthalle (grauenhaft - die Fans dachten es sei stilecht Punk, die Bank mit Biergläsern zu bewerfen), in Berlin im SO36 und später auf dem Antifa-Festival (mit deutschen Punkgrößen wie Hans-A-Plast, Rotzkotz und Auswurf !!) und in Frankfurt - wunderbar - in der Batschkapp, war der Höhepunkt der Tournee unser Auftritt im München, im Schwabinger Bräu. Ich fühlte mich wie ein echter Rockstar - mit Groupies!
Anschließend ging's in die bayrische Provinz, wir spielten in den legendären Kneipen auf dem Land, die subversive Musik kultivierten. Ich erinnere mich an den Bluespunkt Oberdorfen, an eine Kneipe in Traunstein.
Sogar meine Mama kam und fand uns toll.
Wir blieben zusammen bis 1979, dann kam Disco und die Clubs. Und das ist wieder eine andere Geschichte...
After some serious gigs in Hamburg, where the local punks, who had seen it on TV, thought it was cool to throw beer glasses at the band, in Berlin in SO36,"one of the finest new-wave venues in the world", and the Batschkapp hall in Frankfurt which still hosts concerts today, we finally arrived in Munich. This was my home game, which led to several gigs in alternative music venues around Bavaria. Even my Mum came to see us and loved it!
Dieses Bild ist für alle George Michael Fans: eine Gedenkstätte in Highgate, London
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Here's one for a star of the punk follow-up, a fan monument for George Michael
"Sing if you're glad to be gay" - in 1978 The Clash, Steel Pulse, X-Ray Spex, and Tom Robinson played together at the Anti-Nazi-Carnival.








Ja, wie COOOOL ist das denn, Ilse!!! Toll!!! Bitte mehr aus deinem aufregenden Leben 😎
ReplyDeleteDa kommt schon was zamm, in so vielen Jahren!
ReplyDeleteIn der Batschkapp war sie also auch! (Sie ist leider umgezogen, dafür nun aber größer)
ReplyDeleteIch mag das Leben mit den Kindern und ohne sie würde ich dasselbe machen wie immer, nur ohne Kinder, aber wenn ich die Geschichten und Fotos hier sehe, dann denke ich immer, dass mein Leben total uninteressant ist. Ich kann mich aber trotzdem über Deins freuen :)
Sandra
Hauptsache ist doch, dass es stimmt mit dem Leben! Ich hätte das mit Kindern niemals geschafft.
DeleteDu bist soooo eine coole Socke, Ilse.
ReplyDeleteRockige Grüße
Petra
Correction: Ich war…
ReplyDeleteJetzt geh ich um 10 ins Bett, nach einem gemütlichen Abend auf dem Sofa , watching Bridgerton!
Was für tolle 70er Jahre Fotos, sehr cool, wie man heute vielleicht noch sagt, damals nicht. Ich war Schülerin im grauen Wien und es war nix los. Wien hat sich erst so nach 1980 gemausert, da sind Lokale auch für Junge im "Bermudadreieck" im 1. Bezirk entstanden...
ReplyDeleteMoin Ilse, was für eine Zeit. Danke, dass Du uns daran teilhaben lässt in der Erinnerung. Ahoi Jutta/Oona
ReplyDeleteist das cool!!
ReplyDeleteIlse, du bist ja der Wahnsinn! Wie gern hätte ich dich damals in Traunstein live gesehen, aber da war ich noch a bisserl zu jung. Anfang der 80er hab ich mir dann die Haare selbst geschnitten und von einer Freundin a „Schlangenhose“ aus London mitbringen lassen. Für Waging war ich a Punk 😅
ReplyDeleteDanke, dass du deine Erinnerungen hier mit uns teilst
Karin
Klasse, was für ein riesiges, buntes, rockiges Nähkästchen Du hast, Chapeau👏🏼😃 danke für Deine Geschichten! LG Ursel
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